>> DIE ROBINIE UND IHR HOLZ

Dauerhaftigkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften in allen Fällen, in denen Holz der Feuchtigkeit im Boden oder in der Atmosphäre ohne Schutz ausgesetzt ist. Unter normalen Verhältnissen ist Weich- sowie Hartholz mehr oder weniger rasch der Fäulnis erlegen. Dem gegenüber ist das Robinienholz allen Hölzern Mitteleuropas in dieser Hinsicht weit überlegen. Aus Versuchen bzw. Überlieferungen weiß man, daß die Dauerhaftigkeit auch bei schlechtesten Bedingungen bei über 30 Jahren liegt.

Demnach ist die Robinie nicht nur eine Alternative zu chemisch behandelten Rundhölzern, sondern vielmehr ein äußerst geeigneter Rohstoff für Verwendungszwecke im Freien.

Es erhebt sich nun die Frage, welches die Ursachen der Dauerhaftigkeit sind. Zunächst muß man anführen, daß ringporige Hölzer, wie die Robinie, widerstandsfähiger sind als zerstreutporige Hölzer ( z.B. Buche ), weil das Spätholz bei ersteren durch geringen Gefäßanteil in geringstem Maße offen steht für Pilzangriff. Bei der Robinie kommt der starke Abschluß der Gefäße aller Jahrringe durch Füllzellen hinzu, die den Sauerstoffmangel im Inneren erhöhen und somit pilzabwehrend wirken.

Auch ist der Rohdichte eine Bedeutung in der Pilzabwehr einzuräumen, als bei hoher Dichte der Robinie kleinere Zwischenräume der Holzfaser den Pilzen den Zugang sperren. Das erklärt auch wie wichtig es ist auf die Feinjährigkeit der Robinie zu achten, welche ausschließlich bei der unter widrigen Umständen gewachsenen Bergrobinie gegeben ist. Diese ist außerdem durch einen geringen Splintanteil gekennzeichnet.

Die bisher betrachteten Momente sind ein Anteil für die Dauerhaftigkeit der Robinie. Als wesentlich muß man die natürliche Abwehrwirkung der Kernstoffe im Holz sehen, die im Robinienholz reichlich vorhanden sind. Dies sind Gerbstoffe, die zum Teil in Form von Phloroklykotanioden vorkommen und zusammen mit dem Proteid Robin zur natürlichen Schutzwirkung gegen Fäulnis und Insekten teilhaben.

Zusammenfassend kann man festhalten, daß aufgrund natürlicher physikalischer sowie chemischer Eigenschaften, das Holz der Robinie dauerhaft wie kein anderes ist, ohne es mit chemischen Schutzmitteln zu behandeln.


>> MERKMALE

Auszug aus der ÖNORM B 3012, " Kennwerte von Holzarten ", Ausgabe 1989.

Die daraus entnommenen Zahlenwerte und Erläuterungen wurden in Übereinstimmung mit der DIN 68 364 erstellt.

Benennung: ROBINIE, ( Robinia pseudacacia ), Kurzzeichen: RO volkstümlich auch als "Akazie" bezeichnet
Rohdichte: 770 kg/cbm
Festigkeit:
Zug
148
Druck
73
Biegung
150
Schub
16 N/qumm
E-Modul: 13.600 N/qumm
Resistenz: Klasse 1....." sehr dauerhaft "


>> ROBINIA PSEUDOACACIA
   
Robinia Pseudoacacia
Im Jahr 1601 vom Pariser Hofgärtner Robin aus dem östlichen Teil Nordamerikas nach Europa eingeführt, wurde die Robinie vor allem in Süddeutschland und im osteuropäischen Raum, z.B. in Rumänien, heimisch.
 
Nachwachsend
Die Robinie (auch:Falsche Akazie) bildet ein Musterbeispiel des vielgepriesenen “nachwachsenden Rohstoffes”. Die Robinie kann bis zu 30 m hoch werden.

 

 


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