Die Holzverbrennung

Nicht nur eine rasche Austrocknung, sondern auch für eine bessere Verbrennung ist es notwendig, dass Holz geschnitten und gespalten wird. Um ein Holzverbrennungssystem besser einstufen zu können, muß man die Vorgänge bei der Holzverbrennung kennen.
Holz ist ein ausgesprochen langflammiger Brennstoff. Während seiner Verbrennung gehen vorerst bis zu 85 Gewichtsprozent in Gasform über, um bei hohen Temperaturen zu zünden oder zu verbrennen. Da der eigentlichen Verbrennung die Trocknung – auch scheinbar sehr trockenes Holz beeinhaltet noch 20 - 25 % Wasser – vorangeht, während der das Wasser im Holz verdampft werden muß, verbraucht Holz vorerst Energie, ohne dass es noch selbst ausreichend Wärme erzeugt hat. Diese erste Wäreme muß mit extrem trockenem Unterzündmaterial wie Spandeln, Papper oder Papier erzeugt werden. Später nachgelegtes Holz bezieht diese "Startenergie" aus vorhandener Glut oder von aufgeheizten Schamottwänden.
Erst wenn ein Großteil des Wassers verdampft ist und die ersten Schwelgasse brennen, kommt es zu einem Wärmeüberschuß. In den bei starker Erwärmung des Holzes entstehenden Gasen befinden sich Teeröle und Pflanzensäuren, die den Ruf des Holzes als Brennstoff in der Vergangenheit mitunter geschädigt haben. Bei zu geringer Verbrennungstemperatur und Luftmangel könne diese Stoffe nämlich nicht zufriedenstellend verbrennen und schlagen sich nieder, sobald sie auf eine Kesselwand oder eine kalte Kaminwand stoßen; sie kondensieren.
Im Volksmund ist dieser Missstand als Ofen- und Kaminversottung oder Verpechung bekannt. Unverbrannte Pflanzensäuren zerfressen – korridieren – an der Kesselwand. Wenn die Schwelgase gut ausbrennen, hat man nicht nur das vorher beschriebene Übel beseitigt, sondern man hat eine Menge zusätzliche Energie gewonnen, und, was in der Zukunft wichtiger sein wird denn je, die Umwelt geschont. Da Holz so gut wie schwefelfrei ist, gehört es zu den umweltfreundlichsten Energiequellen. Die nach guter Verbrennung in geringen Mengen (0,5 – 1,0 Gewichtsprozent der Holzsubstanz) anfallende Asche kann, nach Beachtung einiger einfacher Regeln, als wertvoller Dünger eingesetzt werden.
In einem Holzstück, wie es ein Scheit darstellt, schreitet der Verbrennungsvorgang stufen- und etappenweise fort.



Hat man den Verbrennungsvorgang einigermaßen durchschaut, kann man zwar noch keinen Kessel bauen, aber man kann doch einen guten Ofen oder Kessel von einem zur Holzverbrennung schlecht geeigneten Apparat unterscheiden.



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